Aufstehen!

Eingetragen bei: Nachrichten | 0

Das tatsächliche Gewicht der AfD…

…wird auch von den Medien oft übertrieben dargestellt. Ohne die AfD und ihren möglichen Einfluss auf die Politik würden sie sich mit dem Ausfüllen von Sendeminuten und den täglichen Zeitungsseiten erheblich schwerer tun.

In Creglingen z.B. erzielte die AfD bei der Landtagswahl 2016 rund 16% der Stimmen bei einer Wahlbeteiligung von rund 74%. Bezieht man das auf die Zahl der möglichen Wähler, also bei 100% Wahlbeteiligung, entsprach das rund 12 % der Wahlberechtigten. Bei der Landtagswahl 2011 lag die Wahlbeteiligung bei rund 66%, also um 8% geringer. Man kann davon ausgehen, dass die Nichtwähler von 2011 diesmal zum erheblichen Teil ihre Stimme der AfD gegeben haben, denn eine Partei mit diesem Profil stand 2011 nicht zur Wahl. Das bedeutet, dass sich das Wählerpotential für Parteien am rechten Rand nicht vergrößert hat – es gingen lediglich mehr Leute zur Wahl, weil ihre Weltsicht auch gewählt werden konnte.

Bei einem Volk, das über Jahrhunderte zur Obrigkeitshörigkeit und zur Überheblichkeit (am deutschen Wesen soll wie Welt genesen) erzogen wurde, vor 100 Jahren für einen geistig umnachteten Kaiser begeistert in den Krieg zog, um knappe 25 Jahre später erneut für einen Despoten Millionen von Menschenleben zu opfern, ist es nicht verwunderlich, dass noch ein Bodensatz ewig Gestriger (z.B. Reichsbürger) vorhanden ist, die unserer heutigen, modernen aber nicht fehlerlosen Demokratie mit Argwohn oder Ablehnung begegnen. Heute sind wir in den Augen dieser Mitbürger ein „verseuchtes 68-erDeutschland“ (so AfD-Chef Jörg Meuthen auf dem Parteitag in Stuttgart) – und das ist auch gut so!!

Dank uns gibt es die Gleichberechtigung von Mann und Frau, ist die Ehe nicht mehr das einzige Familienmodell, wird die Atomenergie abgeschafft. Wir können stolz darauf sein, dass wir glauben, leben und lieben können, wie, was und wen wir wollen. Dass wir wählen können, ob wir heiraten wollen oder nicht, Kinder bekommen oder nicht. Ob wir als Frau und Mann zusammen leben oder jemanden lieben, der das gleiche Geschlecht hat. Wir sind frei, jedwede Religion zu leben oder auch nicht zu glauben. Und zwar ohne dafür vom Staat verfolgt oder weniger respektiert zu werden.

Unser Maßstab ist die Menschenwürde, mit allen im Grundgesetz formulierten Rechten und Pflichten.

Ohne dieses „verseuchte 68er Deutschland“ also gäbe es das alles nicht! Und eines muss klar sein:

Wir wollen, dass das so bleibt – und fordern unsere Mitbürger auf:

  • Weicht nicht zurück vor Hass und Vorurteilen!

  • Engagiert Euch weiterhin für echte Lösungen in der Flüchtlingskrise, bei der wir

    nicht unsere Menschlichkeit opfern müssen!

  • Sorgt für Teilhabe und Integration. Alle Menschen haben ein Recht auf ein menschen-

    würdiges Leben, auf bezahlbaren Wohnraum und auf Zugang zu Bildung und Arbeit!

Wir alle sind unterschiedlich. Aber eine Überzeugung bringt uns zusammmen:

Wir wollen in einer friedlichen, toleranten und offenen Gesellschaft leben! Jeder kann und sollte

seinen Beitrag leisten. Erste Voraussetzung dafür ist:

A U F S T E H E N!