Bis 30.06. zum Thema Glyphosat Stellung nehmen

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Wenn wir keine Ziele mehr haben, können wir uns ausruhen. Und zusehen, was wir zulassen.

Nachfolgend drucken wir einen Text des BUND ab, bei dem es um eine wegweisende Entscheidung geht, die wir mit beeinflussen.
Egal, wie sich jeder persönlich entscheidet.

 

Europäische Bürgerinitiative gegen Glyphosat (EBI)

Sie erinnern sich vielleicht: 2016 warnte der BUND vor Glyphosat – um zu verhin­dern, dass die EU das weitverbreitete Pflanzengift für abermals 15 Jahre zu­lässt. Dieses Gift gilt als „wahrscheinlich krebserregend“ beim Menschen und als mitverantwortlich für den erschrecken­den Verlust biologischer Vielfalt in der Landwirtschaft.

Die Kampagne erbrachte einen Teiler­folg: Nur um 1,5 Jahre verlängerte die EU die Zulassung um bis Ende 2017 prüfen zu können, wie hoch das Risiko durch Glyphosat tatsächlich ist. Dieser Termin rückt nun näher. Deshalb hat der BUND gemeinsam mit über 30 europäischen Umwelt-, Naturschutz­und Gesundheitsorganisationen eine Europäische Bürgerinitiative gestartet. Ihr Ziel: Bis Ende Juni mindestens eine Million Unterschriften zu sammeln – für ein Verbot von Glyphosat.
Außerdem fordern die Organisationen EU-weite Maßnahmen, um Mensch und Umwelt vor schädlichen Pestiziden zu schützen.

Dazu soll die Europäische Kommission die Mitgliedstaaten der EU davon über­zeugen,

• glyphosathaltige Pflanzengifte zu ver­bieten, da sie die Ökosysteme schädigen und im Verdacht stehen, Krebs auszulö­sen.

• sicherzustellen, dass Studien zur Genehmigung von Pestiziden nur von Behörden beauftragt werden, nicht von der Industrie.

• Ziele für einen immer geringeren Ein­satz von Pestiziden festzulegen, für eine mittelfristig pestizidfreie Landwirtschaft.

ZUR ONLINEPETITION:

www.aktion.bund.net

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