Auf dem Regionalmarkt Creglingen

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Anton Mattmüller hat sich für den 12.12.2020 angekündigt:

Am Samstag besuche ich den Regionalmarkt in Creglingen. Altbewährt und doch hochmodern: Gewissermaßen teilen der Markt und meine Kandidatur für den Landtag diesen nur scheinbaren Widerspruch. Ich trete als junger Kandidat an, um die alten Grundwerte der SPD wieder mit modernen Inhalten zu füllen. Der klassische Regionalmarkt bietet mit altbewährten Mitteln gleich mehrere hochmoderne Lösungen für viele Herausforderungen dieser Zeit:
In Zeiten von Supermarktketten und Online Shopping über ausländische Plattformen stärkt der Markt die Region. Direkt vom Erzeuger gekauft, verdient niemand mit, der zum Produkt nichts beigetragen hat.
In Zeiten von Demographischem Wandel, aussterbendem Handwerk und immer schlechteren Bedingungen für Landwirte, bleibt das Geld in den Betrieben und sorgt für deren Fortbestand.
In Zeiten des Klimawandels werden lange Lieferwege und undurchsichtige Herstellungsbedingungen umgangen. Bio hin oder her: Ein regionales Steak – auch ohne Siegel – ist allemal umweltverträglicher als ein eingeflogenes aus Südamerika.
In Zeiten von andauernden Schlachthofskandalen in Baden-Württemberg – in den letzten drei Monaten drei Stück an der Zahl – gibt es keinen besseren Verbraucherschutz als bei Menschen zu kaufen, die man kennt.
Die Pandemie macht uns deutlich, was wichtig ist – und auch, was uns wirklich etwas wert ist. Oft stellt sich dabei heraus, dass das Altbewährte auch das Beste ist. Das nehme ich mir persönlich zu Herzen: Wir müssen wieder stärker wertschätzen, was wir haben. Das Bewusstsein dafür zurückgewinnen, dass wir nur miteinander gute Lösungen finden. Der Regionalmarkt in Creglingen verbindet all das zu einem nachhaltigen und gesunden Kreislauf. Und in Zeiten der Pandemie bietet er zudem noch die Möglichkeit für das, was uns allen wohl am meisten fehlt: Den Austausch miteinander. Daher freue ich mich besonders auf die Gespräche mit Ihnen!

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